Vintage Story hat eine kleine, aber engagierte Community. Spielergruppen halten dieselbe Welt monatelang am Laufen, bauen mittelalterliche Städte und schleppen sich gegenseitig durch Rust Civilizations, Schmieden und Temporal Storms. Die meistgesuchten Begriffe rund um das Spiel sind nicht der Client, sondern "vintage story server", "vintage story dedicated server", "vintage story multiplayer hosting" und "how to play vintage story with friends". Ihr wollt eine Welt, die online bleibt, wenn ihr offline geht.
Diese Anleitung ist die Host-Perspektive: echte Dateipfade, RAM-Werte und Befehle, kein Verkaufsgespräch.
Was ihr braucht
Vintage Story wird direkt bei vintagestory.at gekauft, nicht über Steam. Jeder Spieler braucht eine eigene Lizenz. Die Serversoftware ist ein separater Download von eurer Kontoseite als tar.gz, läuft unter .NET auf Linux oder Windows. Mods kommen von mods.vintagestory.at (kein Steam Workshop), und Server- und Client-Version müssen exakt übereinstimmen.
Hardware: was eine Vintage Story Server wirklich verbraucht
Die Weltsimulation läuft primär auf einem Thread. CPU-Takt zählt mehr als Kernanzahl. Ein Ryzen 9 mit 4,7 GHz schlägt einen 32-Kern-EPYC für diese Workload.
- 2 GB RAM reichen für 2-4 Spieler ohne schwere Mods.
- 4 GB sind der sichere Bereich für 4-8 Spieler mit Standard-Modload.
- 6-8 GB ab 8+ Spielern oder schweren Mods (Primitive Survival, More Animals).
- SSD ist Pflicht. Chunk-Saves auf einer HDD lassen die Tick-Zeit explodieren und triggern die "a tick took 800ms"-Warnung.

Mods auf einem Dedicated Server installieren
Pfad: /home/container/Mods/ auf Pterodactyl, oder ~/.config/VintagestoryData/Mods/ bei manueller Installation. Jede modinfo.json deklariert die Seite:
Side: "Universal": Client und Server. Spieler ohne den Mod werden beim Login gekickt.Side: "Server": nur Server. Whitelist-Manager, Admin-Tools.Side: "Client": nur Client. Shader, Minimaps. Nicht auf den Server.
Bewährte Mods für Tag eins: Carry On, Primitive Survival, Better Ruins, Vintage Engineering. Nach dem Drop in Mods/ Server neu starten und das Boot-Log auf Fehler prüfen.
Befehle, die ihr wirklich nutzt
Vorher per /op <playername> aus der Konsole opped:
/whitelist onund/whitelist add <playername>für Zugriffskontrolle./time set 12000um die Nacht zu überspringen./tp <playername>zum Teleportieren zu einem Spieler./world reloadnach Änderungen inworldconfig.json./serverinfofür aktuelle Serverstatistiken.
Was eine Vintage Story Server killt
- Chunk-Gen-Lag bei Exploration. Pregenerieren mit
/wgen autogen 1, 4-8 km um Spawn. - Per-Tick-Mod-Scans. Springt die Tick-Zeit nach einer Mod-Installation auf 500 ms, ist die Mod der Verdächtige.
- Mob-Caps an Hotspots.
EntityCapinserverconfig.jsonsenken. - Save-Disk-Druck ohne SSD. Bei mehr als 2 Spielern keine Option.
Hostet eure Vintage Story Server bei DoomHosting
Der DIY-Weg oben funktioniert. Er kostet auch ein Wochenende Hardening und einen offenen Port auf einer statischen IP, die ihr vielleicht nicht habt.
Ein Vintage Story Server von DoomHosting überspringt das alles. Das Panel läuft ab Tag eins, eure Gruppe verbindet sich in fünf Minuten, und die Pfade oben (Mods/, Saves/, serverconfig.json) liegen direkt im File Manager. RAM nach Gruppengröße wählen, deployen, joinen.




